Facebook Twitter

Vorhersage

Bericht
Offenbach, Montag, den 10.12.2018 | Dipl.-Met. Sabine Krüger

Winterlicher Witterungsabschnitt mit zurückgehenden Temperaturen, im Bergland Schnee, an den Alpen und am Erzgebirge zeitweise andauernde Schneefälle.

Zwischen dem wetterbestimmenden Tief MARIELOU vom vergangenen Adventswochenende und Hoch FRIDO mit Schwerpunkt über dem Südwesten Europas herrscht anfangs noch eine recht flotte Nordwestströmung, in der eine allmählich kältere und weiterhin zu Schauern neigend Luftmasse einfließt.

Demnach fällt im Bergland Schnee, in mittleren Lagen nur in kräftigeren Schauern und dort kann auch keine nachhaltige Schneedecke gebildet werden. Vor allem an den Alpen und am Erzgebirge wird zunächst mit wiederholten Schauern und dann auch mit andauernden Schneefällen bis in den Mittwoch hinein gerechnet. Dabei liegt die Schneefallgrenze zunächst bei etwa 600 m.

Wetterkarte


Hoch FRIDO bekommt in den kommenden Tagen Gesellschaft - über Skandinavien etabliert sich Hoch GOTTHARD. Im Zusammenspiel mit tiefem Druck über Osteuropa dreht die Strömung dann weiter über Nord auf Nordost bis Ost. Unter steigendem Luftdruck beruhigt sich das Wetter zwar von Westen her in den kommenden Tagen allmählich, allerdings fließt von Osten
her angefeuchtete Kaltluft ein, die dann an den Alpen und am Erzgebirge zu den angesprochenen andauernden Schneefällen führt. Mit einfließen der Kaltluft von Osten und im Bereich der andauernden Schneefälle an Erzgebirge und Alpen kann dann die Schneefallgrenze auch in tiefere Lagen um 300 m absinken.


Deutschland morgen


Allgemein muss in dem anstehenden, winterlichen Witterungsabschnitt mit zunehmendem Nachtfrost, im Bergland auch Dauerfrost gerechnet werden. Die Tageshöchstwerte bleiben klar einstellig mit Trend zum Freitag in Richtung 0 Grad oder nur leicht darüber.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Die Windsituation entspannt sich zunehmend, vor allem an der Nordsee bleibt der Nordwestwind aber bis in die Nacht zum Dienstag noch stürmisch. Im Zusammenspiel mit den Gezeiten rechnet das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) teils noch mit erhöhten Wasserständen an der deutschen Nordseeküste sowie im Weser- und Elbegebiet. Nähere Informationen dazu sind auf der Homepage des BSH zu finden: www.bsh.de/DE/DATEN/Wasserstand_Nordsee/wasserstand_nordsee_node.html


Deutscher Wetterdienst

Bericht des Deutschen Wetterdienstes für Deutschland

vom 10.12.2018, 21:36 Uhr

[anzeigen]