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Vorhersage

Bericht
Offenbach, Dienstag, den 02.06.2020 | MSc. Met. Sebastian Altnau

Zunächst warm und teils gewittrig, ab Donnerstag markanter Wetterumschwung

Hoch STEFFEN hat sich nach Nordwestrussland zurückgezogen und gibt seinen Einfluss auf das mitteleuropäische Wetter langsam auf.

Im Zusammenspiel mit einem Tief über Südwesteuropa strömt warme aber noch trockene Luft nach Deutschland. Abgesehen von den Küsten und dem Bergland wird es heute verbreitet sommerlich warm mit Höchstwerten um oder über 25 Grad. Im Westen kann sogar erstmals in diesem Jahr die 30 Grad Marke für einen Hitzetag geknackt werden. Einen kleinen Schönheitsfehler gibt es im äußersten Osten, wo dichtere Wolkenfelder eines Tiefs über Osteuropa den Sonnenschein trüben. Vereinzelt können in der Lausitz sowie am bayerischen Wald Gewitter nicht ganz ausgeschlossen werden.


Wetterkarte


Am Mittwoch übernimmt allmählich der Tiefdruckeinfluss über Westeuropa die Regie. Die Luft wird von Südwesten her zunehmend feuchter und im Tagesverlauf steigt das Schauer- und Gewitterpotential vor allem über dem Bergland sowie von Schleswig-Holstein bis in die Mitte hinein an. Die Höchstwerte fallen durch teils kompaktere Wolkenfelder und größere Quellwolken etwas gedämpfter aus als am Vortag. Mit 24 bis 29 Grad wird es trotzdem noch sommerlich warm. An Den Küsten ist es bei mäßig bis frischem Ostwind kühler.


Deutschland morgen


In der Nacht zum Donnerstag stellt sich dann die Wetterlage gänzlich auf Tiefdruckwetter um. Aus Südwesten kommt schauerartiger, teils gewittrig durchsetzter Regen auf, der sich am Donnerstag nach Norden und Osten ausbreitet. Vor allem in der Süd- und Osthälfte können tagsüber teils kräftige Gewitter entstehen. In die Westhälfte dringt deutlich kühlere Luft ein und man muss sich dort auf kühle 15 bis 20 Grad einstellen. Im Osten und Südosten werden hingegen nochmal knapp 25 Grad erreicht.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Am Freitag wird es überwiegend stark bewölkt bis bedeckt sein und zeitweise immer wieder schauerartig regnen. Vereinzelt kann auch mal ein kurzes Gewitter dabei sein. Dazu wird es mit Höchstwerten von 13 bis 18 Grad noch eine Spur kühler.

Auch das kommende Wochenende wird voraussichtlich sehr durchwachsen verlaufen. Immer wieder ziehen teils schauerartige Niederschläge über das Bundesgebiet. Zusammengefasst lässt sich daher konstatieren, dass wir ab der zweiten Wochenhälfte bei für die Jahreszeit kühlem Temperaturniveau flächendeckend kostbares Nass von oben spendiert bekommen.


Deutscher Wetterdienst

Bericht des Deutschen Wetterdienstes für Deutschland

vom 02.06.2020, 16:59 Uhr

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