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Klima aktuell

Deutschlandwetter im August 2021

Der August 2021 war in diesem Jahr nach April und Mai der dritte Monat, der kühler als die vieljährigen Monatsmittel ausfiel. 2013 war das letzte Jahr, in dem drei oder mehr Monate kühler als die vieljährigen Monatsmittel 1961-1990 waren. Der Monat war sonnenscheinarm und niederschlagsreich. Unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen gab es nur im Südwesten und Westen. Die Sonne schien nur 78,5 % der mittleren Anzahl an Sonnenstunden des vieljährigen Mittels 1961-1990.

Das Gebietsmittel der Temperatur für Deutschland betrug 16,4 °C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1991-2020 war der August 2021 somit 1,6 K kälter und im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 um 0,1 K kälter. Damit ordnet sich der August 2021 gemeinsam mit den Jahren 1981, 1968, 1967, 1953, 1948, 1934, 1927 und 1901 als 59.-kältester seit 1881 und als 56.-kältester seit 1901 unter die mittleren Augustmonate ein.

Im Gebietsmittel von Deutschland wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 102,5 mm gemessen. Das sind 24,7 mm bzw. 31,7 % mehr als im Mittel des Zeitraums 1991-2020 und 25,3 mm bzw. 32,8 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Der August 2021 war damit der 20.-feuchteste August in Deutschland seit 1901 und der 24.-feuchteste seit 1881 und zählt damit beim Niederschlag zu den feuchteren Augustmonaten.

Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 156,7 Stunden. Das sind 55,3 Std. bzw. 26,1 % weniger als im Vergleichszeitraum 1991-2020 und 42,9 Std. bzw. 21,5 % weniger als im Mittel der Jahre 1961-1990. Damit ordnet sich der Monat als 6.-sonnenscheinärmster Monat seit 1951 zu den sehr sonnenscheinarmen Augustmonaten ein.

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Quelle: Deutscher Wetterdienst