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Klima aktuell

Deutschlandwetter im Januar 2019

Der Januar 2019 war ein zu warmer, sehr regenreicher und durchschnittlich sonnenscheinreicher Wintermonat. Zu Monatsanfang wurde die Witterung in Deutschland vom Durchzug mehrerer Tiefdruckgebiete dominiert, die im Alpenvorland und den Alpen teilweise zu extremen Dauerschneefällen führten. Zeitweise herrschten winterliche Temperaturen, während sonst eher milde Witterungsabschnitte überwogen. In der zweiten Monatshälfte setzte sich eine Woche lang Hochdruckeinfluss durch, welcher tagsüber für viel Sonnenschein und auch im Flachland für sehr kalte Nächte sorgte.

Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 0,6 °C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um 0,2 K zu warm, im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 war er 1,1 K zu warm. Damit ordnet sich der Januar 2019 als 52.-wärmster Januarmonat seit 1901 und als 57.-wärmster Januar seit 1881 als ein mittlerer Monat in die jeweiligen Monatsrangfolgen ein.

Im Gebietsmittel wurde für Deutschland eine monatliche Niederschlagshöhe von 81,8 mm gemessen. Das sind 16,1 mm bzw. 24,5 % mehr als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und 21,0 mm bzw. 34,5 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Der Januar 2019 war damit der 25.-feuchteste Januar in Deutschland seit 1901 und der 28.-feuchteste seit 1881. Der Januar 2019 ordnet sich zu den regenreicheren Monaten in die Rangfolge ein.

Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 44,0 Stunden. Das sind 7,0 Std. oder 13,7 % weniger als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 0,4 Std. oder 0,9 % mehr als im Mittel der Jahre 1961-1990. Damit ordnet sich der Januar als 38.-sonnenscheinreichster Monat seit 1951 als durchschnittlich sonnenscheinreicher Monat in die Rangfolge ein.



Quelle: Deutscher Wetterdienst