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Klima aktuell

Deutschlandwetter im November 2018

Der November 2018 war zu warm, zu trocken und hatte außergewöhnlich viele Sonnenstunden und reihte sich nahtlos in die im April begonnene Serie zu warmer, erheblich zu trockener und ungewöhnlich sonnenscheinreicher Monate ein. In der ersten Monatshälfte wurden in ganz Deutschland für November außergewöhnlich hohe Temperaturen registriert. Ab etwa der Monatsmitte trat eine deutliche Abkühlung ein, begleitet durch vermehrte Niederschläge und sonnenscheinärmere Tage. In der Summe war der November einer der trockensten und sonnenstundenreichsten November seit Messbeginn.

Die Mitteltemperatur für Deutschland war mit 5,2 °C gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 um 0,8 K zu warm, während er im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 um 1,2 K zu warm war. Damit ordnet sich der November 2018 als 25.-wärmster seit 1901 und als 27.-wärmster seit 1881 unter die wärmeren Novembermonate ein.

Im Flächenmittel wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 20,2 mm für Deutschland gemessen. Diese lag mit -46,8 mm bzw. -69,9 % unter der mittleren Niederschlagssumme für den Zeitraum 1981-2010 und mit -46,2 mm bzw. -69,6 % Niederschlag unter der Referenzperiode 1961-1990. Der November 2018 war damit der 6. trockenste November in Deutschland seit 1901 und der 7. trockenste seit 1881. Die Niederschlagssumme in diesem Monat liegt damit deutlich im unteren Bereich der bisher für November beobachten Niederschlagssummen.

Das Flächenmittel der Sonnenscheindauer lag bei 75,1 Stunden. Das sind 21,5 Std. bzw. 40,1 % mehr als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 22,3 Std. oder 42,2 % mehr als im Mittel der Jahre 1961-1990. Der November 2018 ordnet sich als 4. sonnenscheinreichster November seit 1951 in der Monatsrangfolge ein. Damit gehört der diesjährige November zu den deutlich sonnenscheinreichsten Novembermonaten seit 1951.



Quelle: Deutscher Wetterdienst