Cookie Consent by FreePrivacyPolicy.com
Facebook Twitter
Drucken

Klima aktuell

Deutschlandwetter im Mai 2021

Der Mai 2021 war der zweite Monat in Folge, der kühler als die vieljährigen Monatsmittel ausfiel. 1991 war das letzte Jahr, in dem sowohl der April als auch der Mai zu kalt waren. Zwei Monate in Folge kühler als die jeweiligen Monatsmittel 1961-1990 wurden das letzte Mal im Februar und März 2018 registriert. Der Mai 2021 war darüber hinaus nach den Jahren 2019 und 2020 der dritte zu kühle Mai in Folge. Der Monat war sonnenscheinarm und sehr niederschlagsreich. Verbreitet hohe Niederschläge wurden besonders im Norden, in Teilen des Ostens und dem Süden des Landes registriert. Die Sonne schien nur ca. 83 % der mittleren Anzahl an Sonnenstunden des vieljährigen Mittels 1961-1990.

Das Gebietsmittel der Temperatur für Deutschland betrug 10,7 °C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1991-2020 war der Mai 2021 somit 2,4 K kälter und im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 1,4 K kälter. Damit ordnet sich der Mai 2021 gemeinsam mit den Jahren 1980, 1938, 1926 und 1896 als 16.-kältester seit 1881 und als 13.-kältester seit 1901 unter die sehr kalten Maimonate ein.

Im Gebietsmittel von Deutschland wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 94,9 mm gemessen. Das sind 25,3 mm bzw. 36,3 % mehr als im Mittel des Zeitraums 1991-2020 und 23,8 mm bzw. 33,5 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Der Mai 2021 war damit der 12.-feuchteste Mai in Deutschland seit 1901 und der 14.-feuchteste seit 1881 und zählt damit beim Niederschlag zu den sehr feuchten Maimonaten.

Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 168,4 Stunden. Das sind 44,2 Std. bzw. 20,8 % weniger als im Vergleichszeitraum 1991-2020 und 33,2 Std. bzw. 16,5 % weniger als im Mittel der Jahre 1961-1990. Damit ordnet sich der Monat als 11.-sonnenscheinärmster Monat seit 1951 zu den sonnenscheinarmen Maimonaten ein.

weitere Berichte



Quelle: Deutscher Wetterdienst