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Klima aktuell

Deutschlandwetter im September 2019

Der Monatsbeginn war noch durch hohe Temperaturen einer abklingenden Hitzewelle geprägt. Danach lagen die Tagestemperaturen im Norden etwas über den vieljährigen Mittelwerten, im Süden schwankten sie um diese. An den Wochenenden 14./15. und 21./22.09. wurden an vielen Stationen Sommertage (Tmax >= 25 °C) beobachtet. Schon am Ende der ersten Monatsdekade konnten einige Niederschläge registriert werden. Auch das Monatsende war durch einige Niederschläge geprägt. Besonders im Norden und Osten lagen die Niederschlagsmengen über dem vieljährigen Summen. Die Summe der Sonnenscheindauer lag etwas über den vieljährigen Werten. Der Monat September verabschiedete sich mit dem Sturm Mortimer, der vor allem im Norden für erhebliche Schäden sorgte.

Das Gebietsmittel der Temperatur für Deutschland betrug 14,1 °C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der September 2019 somit 0,5 K, im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 0,7 K zu warm. Damit ordnet sich der September 2019 als 27.-wärmster Monat seit 1901 und als 30.-wärmster seit 1881 in die Zeitreihen der Septembermonate ein.

Im Gebietsmittel von Deutschland wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 64,5 mm gemessen. Das sind 3,3 mm bzw. 4,9 % weniger als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und 3,4 mm bzw. 5,5 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Der September 2019 war damit der 48.-nasseste September in Deutschland seit 1901 und der 59.-nasseste seit 1881.

Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 162,8 Stunden. Das sind 14,4 Std. bzw. 9,7 % mehr als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 13,2 Std. bzw. 8,8 % mehr als im Mittel der Jahre 1961-1990. Damit ordnet sich der Monat als 30.-sonnenscheinreichster Monat seit 1951 in die Zeitreihe der Septembermonate ein.



Quelle: Deutscher Wetterdienst