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Vorhersage

Bericht
Offenbach, Montag, den 23.03.2026 | Dipl.-Met. Marcel Schmid

Auf Bilderbuchfrühling folgt jäher Absturz

Sonne, sehr milde Temperaturen und eine aufblühende Natur.

So präsentiert sich derzeit der Frühling in Deutschland. Verantwortlich für das schöne Frühlingswetter ist eine umfangreiche Hochdruckbrücke, die vom Atlantik über Mitteleuropa bis nach Russland reicht. Trockene Luftmassen bestimmen daher das Wettergeschehen in Deutschland.


Wetterkarte


Nach einer kalten Nacht steigen die Temperaturen heute auf 14 bis 18 Grad und das ganze bei viel Sonnenschein. Nur im Nordwesten und im äußersten Süden zeigen sich auch Wolken am Himmel. Ein geringes Schauerrisiko besteht im Südschwarzwald und am Alpenrand. Nachts ziehen von Nordwesten harmlose Wolkenfelder auf. Frostig wird es erneut in der Südosthälfte.

Am Dienstag steht vorerst der letzte Frühlingstag ins Haus. Allerdings kündigen mitunter dichtere Wolkenfelder und ein vor allem im Nordwesten auflebender Südwestwind bereits einen Wetterumschwung an. Regen ist allerdings lediglich im äußersten Norden möglich und bei Maxima zwischen 14 und 20 Grad kann nochmals die Frühjahrskollektion ausgetragen werden. In der Nacht zum Mittwoch kommt im Nordwesten schauerartig verstärkter Regen auf, der sich bis zum Morgen über die gesamte Nordwesthälfte erstreckt. Dazu lebt der Wind deutlich auf. Im Südosten bekommt man von alledem noch nichts mit.

Am Mittwoch macht ein teils stürmischer Westwind dem Frühling den Garaus. Er treibt Regenwolken übers Land. Auch einzelne Graupelgewitter sind mit von der Partie und die Schneefallgrenze sinkt im Westen auf etwa 500 m und an den Alpen auf 800 m ab. Die Maxima von 8 bis 16 Grad werden meist schon am Vormittag erreicht und in der Folge sinken die Temperaturen ab.

Am Donnerstag bleibt es im Westen und Süden unbeständig und an den Alpen fällt länger anhaltend Schnee, sodass sich dort nochmals eine geschlossene Schneedecke ausbildet. Im Norden und Osten wird nur wenig Niederschlag erwartet. Höchstwerte im zweistelligen Bereich werden in die Welt der Fabeln verbannt. Der teils ruppige Nordwestwind tut sein Übriges, um einen ungemütlichen Wettereindruck entstehen zu lassen. Frühlingsgefühle bauen sich da kaum auf.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Am Freitag kehrt etwas Ruhe ein. Bei einem Wechsel von Sonne und Wolken gibt es noch einzelne Regen-, ab mittleren Lagen Schneeschauer. Die Schneefälle am Alpenrand klingen langsam ab. Gegenüber dem Vortag steigen die Höchstwerte nur etwas an.



Wetter- und Warnlage für Deutschland

am Montag, 23.03.2026, 20:00 Uhr

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