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Vorhersage

Bericht
Offenbach, Samstag, den 31.01.2026 | M.Sc. Tanja Egerer

Starke Temperaturgegensätze über Deutschland, vereinzelt etwas Niederschlag mit Glatteis, an der See lebhafter Ostwind.

Hoch DANIEL scheint sich in Fennoskandien sehr wohlzufühlen und beeinflusst damit auch das Wettergeschehen im Norden und Nordosten Deutschlands.

Indirekt beeinflusst es aber auch den Westen Deutschlands, dergestalt, dass durch DANIEL das Vorankommen atlantischer Tiefausläufer blockiert wird und diese allenfalls in abgeschwächter Form Mitteleuropa erreichen.


Wetterkarte


Die Tiefausläufer lenken dabei milde und feuchte Meeresluft in den Westen und Süden Deutschlands, während in den Norden und Osten kalte Festlandsluft einfließt. Dadurch ergeben sich ganz ohne ausgeprägte Luftmassengrenze starke Temperaturgegensätze in Deutschland. So verharrt der Nordosten am heutigen Samstag bei Höchstwerten zwischen -4 und 0 Grad im Dauerfrost, am Rhein werden hingegen bis zu 9 Grad erreicht. Diese Temperaturgegensätze verstärken sich in den kommenden Tagen noch etwas. Insbesondere an den Küsten fühlen sich die Temperaturen dann noch deutlich kälter an, denn dort weht ein strammer Ost- bis Südostwind, der zeitweise stürmisch aufleben kann.

Daneben ist der Himmel an diesem Wochenende vielfach bedeckt, gebietsweise kann sich die Bewölkung aber auch einmal auflockern und die Sonne kommt vorübergehend zum Vorschein. Dies ist insbesondere am heutigen Samstag am Alpenrand der Fall. Warm eingepackt lohnt hier also ein kleiner Nachmittagsspaziergang.

In der Nacht zum Sonntag wird es dann verbreitet frostig, nur am Rhein und westlich davon bleibt es meist frostfrei. In Vorpommern hingegen gehen die Temperaturen dann sogar zurück auf Werte um -10 Grad.

Hier und da fällt etwas Regen, der in der Nacht zum Sonntag im Nordwesten, in der Nacht zum Montag Richtung Landesmitte teils gefrierend sein kann. Dann ist vereinzelt Glatteis möglich. Da dies eine eher lokale Geschichte ist, ist entsprechende Vorsicht im Straßenverkehr unabdingbar.

Wie bereits erwähnt, nehmen die Temperaturgegensätze über Deutschland in den kommenden Tagen noch etwas zu. Am morgigen Sonntag sind am Rhein erneut Höchstwerte von bis zu 9, lokal auch 10 Grad möglich. Im Nordosten werden gerade einmal Höchstwerte zwischen -8 und -5 Grad erreicht. In der Nacht zum Montag ist in Vorpommern und in der Uckermark strenger Nachtfrost zu erwarten.

Am Montag gehen die Temperaturen dann noch ein klein wenig zurück und liegen tagsüber zwischen -9 Grad im Nordosten und 8 Grad am Rhein. Die Sonne zeigt sich dann wieder häufiger, insbesondere in Vorpommern und an den Alpen ist es auch längere Zeit sonnig.


Deutschland 2. bis 4. Tag


In der Nacht zum Dienstag liegen die Tiefstwerte zwischen -14 Grad im Nordosten und 0 Grad im Westen, am Rhein bleibt es dann nur noch örtlich knapp frostfrei. Von Südwesten kommen dann Niederschläge auf, die nach aktuellem Modellstand als gefrierender Regen fallen. Im morgendlichen Berufsverkehr wäre in diesen Regionen dann auf jeden Fall Vorsicht geboten.



Wetter- und Warnlage für Deutschland

am Samstag, 31.01.2026, 10:30 Uhr

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