Ein von Südskandinavien zur Ostsee ziehendes Tief bestimmt am Wochenende mit mäßig warmer Atlantikluft das Wetter in weiten Teilen Deutschlands. Nur im Südwesten bleiben leichter Hochdruckeinfluss und wärmere Luftmassen wetterbestimmend.
GEWITTER:
Am Samstag an den Küsten und im Norddeutschen Tiefland vereinzelte Gewitter mit stürmischen Böen oder Sturmböen um 75 km/h (8-9 Bft) und kleinkörnigem Hagel möglich.
In der Nacht zum Sonntag im äußersten Norden und Nordosten, am ehesten an den Küsten weitere Gewitter mit Böen 7-9 Bft gering wahrscheinlich.
DAUERREGEN:
Bis Samstagfrüh am Alpenrand östlich des Inns noch länger anhaltender Regen. Vom Chiemgau bis ins Berchtesgadener Land Mengen um oder über 30 l/m² in 18 bis 24 Stunden.
WIND-/STURMBÖEN:
Nachts nachlassender Westwind. Auf den Bergen exponiert aber weiter teils stürmische Böen (Bft 8) und auch an der Nordsee morgens auffrischender Südwest- bis Westwind mit ersten steifen bis stürmischen Böen (Bft 7 bis 8).
Im Tagesverlauf in weiten Landesteilen deutlich auffrischender Wind um West mit steifen bis stürmischen Böen bis 75 km/h (7-8 Bft). Vor allem in Schauernähe sowie direkt an der Küste auch einzelne Sturmböen um 80 km/h (9 Bft) nicht ausgeschlossen, in exponierten Gipfellagen häufiger Sturmböen. Nach Südwesten hin nicht ganz so windig, dort insbesondere in höheren und in freien Lagen Böen 7-8 Bft um West.
In der Nacht zum Sonntag nachlassender Wind. Nur an den Küsten sowie in exponierten Hochlagen weiterhin steife bis stürmische Böen, auf dem Brocken Sturmböen.
Letzte Aktualisierung: 12.06.2026 20:30 Uhr