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Vorhersage

Bericht

Morgen noch meist schön, danach zunehmend unbeständig. Insgesamt warm.

Offenbach, Samstag, den 19.04.2014, 11:30 Uhr -
Tief Quendolin (das ist ein weiblicher Name) im nördlichen Mittelmeerraum und Hoch Pere über Skandinavien sind die Osterwetterbestimmer. "Leider" verliert Pere seinen Einfluss und am Montag bestimmt nur noch die Richtung Frankreich ziehende Quendolin unser Wetter.
Für die Osterwettervorhersage problematisch ist aber ein Höhentief in etwa 5 km Höhe, das von den verschiedenen Vorhersagemodellen am Montag in seiner Lage und seinen Wetterauswirkungen sehr unterschiedlich vorhergesagt wird.

Morgen, am Ostersonntag ist es überwiegend schön, allerdings lässt die langsam nach Westen ziehende Quendolin im Mittelgebirgsraum in der Osthälfte Deutschlands das eine oder andere Gewitterchen entstehen.
Die Temperaturen steigen auf Werte um 18 Grad; 20 Grad können es entlang von Mittel- und Niederrhein und Dank Quendolins milder Ostströmung auch östlich der Weser werden.
Am Montag gehen wegen der fehlenden Sonneneinstrahlung die Temperaturen um etwa 3 Grad zurück. Ob es aber kräftige Regengüsse mit Blitz und Donner oder nur viele Wolken gibt, da sind sich die Vorhersagemodelle noch ziemlich uneins. Aber das Wetter bei Kaltlufttropfen, wie man das oben erwähnte Höhentief auch nennt, ist einfach nicht in den Griff zu bekommen.

Und der Rest der Woche?
Leicht unbeständig mit Tendenz zu schönerem Wetter im Norden und zu mehr Regen im Süden. Tagestemperaturen verbreitet um 20, im Norden etwas, bei Seewind deutlich kühler. Und die Winterreifen können wohl endgültig runter.
Nach dem örtlichen Frost heute früh (bis -3 Grad) ist das Thema in den Niederungen wohl gegessen.

Das erklärt Dipl.-Met. Christoph Hartmann von der

Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Deutscher Wetterdienst
Bericht des Deutschen Wetterdienstes für Deutschland
vom 19.04.2014, 09:24 Uhr

Kurzvorhersage:

Heute im Südwesten meist stärker bewölkt und gebietsweise etwas Regen oder einzelne Schauer. Auch im östlichen Bergland vereinzelt Schauer möglich. Sonst meist trocken und vor allem nach Norden und Osten zu teils auch sonnig. Höchstwerte wischen 10 Grad im Südwesten und an der See und 22 Grad im Osten. Vor allem in der Mitte und im Westen mäßiger, in Böen frischer bis starker, sonst nur schwacher bis mäßiger östlicher Wind.
In der Osternacht im äußersten Südosten und Westen gebietsweise etwas Regen oder einzelne Schauer. Sonst bewölkt, nach Nordosten und Norden zu teils klar und trocken. Tiefstwerte 9 bis 2 Grad, in einigen Alpentälern um 0 Grad.
Am Ostersonntag nach Nordwesten hin sonnig, nach Südosten wolkiger und vereinzelt Gewitter. Bis 22 Grad.

Wetterlage:

Die eingeflossene feuchtkühle Meeresluft wird im Tagesverlauf von Osten her durch deutlich mildere Luft ersetzt. Dabei bleibt es aber vor allem im Südwesten leicht unbeständig.

Vorhersage:

Heute bleibt es im Südwesten meist stärker bewölkt und gebietsweise fällt etwas Regen oder einzelne Schauer. Auch im östlichen Bergland sind vereinzelt teils gewittrige Schauer möglich. Sonst bleibt es nach Auflösung des örtlichen Nebels meist trocken und vor allem nach Norden und Osten zu scheint häufig die Sonne. Die Höchstwerte liegen im Südwesten bei 10 bis 15, sonst zwischen 15 und 20 Grad, in der Osthälfte werden bis zu 22 Grad erreicht. An den Küsten steigen die Werte bei auflandigem Wind nur auf 9 bis 13 Grad. Vor allem in der Mitte und im Westen weht ein mäßiger in Böen frischer bis starker, sonst ein nur schwacher bis mäßiger östlicher Wind. In den Kamm- und Gipfelregionen einiger Mittelgebirge gibt es stürmische Böen.
In der Osternacht fällt im äußersten Südosten und Westen gebietsweise etwas Regen oder es gibt dort einzelne Schauer. Sonst ist es wolkig, nach Nordosten und Norden zu teils klar, Regen fällt dort keiner mehr. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 und 2 Grad, in einigen Alpentälern um 0 Grad.

Weitere Aussichten:

Am Ostersonntag scheint im Norden und Nordwesten meist die Sonne oder es ist nur locker bewölkt. Sonst wechseln sich etwas Sonne und dichtere Wolken ab. Bevorzugt im Süden und in der Mitte entwickeln sich mittags und nachmittags einzelne Schauer und Gewitter, die meisten im Bergland. Die Höchstwerte bewegen sich je nach Sonnenscheindauer zwischen 14 und 22 Grad, am wärmsten wird es im Norddeutschen Tiefland. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Nordwesten und an den Küsten in Böen auch frisch bis stark aus Ost.
In der Nacht zum Montag fällt vor allem im Südwesten, an den Alpen und später auch im Nordosten gebietsweise schauerartiger Regen, vereinzelt können auch kurze Gewitter dabei sein. Ansonsten bleibt es meist trocken und aufgelockert bewölkt. Die Temperatur geht auf 10 bis 2 Grad zurück.

Am Ostermontag bleibt es meist bewölkt, nur zeitweise kommt die Sonne durch, am ehesten noch in der Mitte. Im Tagesverlauf entwickeln sich vielerorts Schauer und Gewitter, teils mit Starkregen, gebietsweise bleibt es aber auch trocken. Die Temperatur steigt, je nach Sonne, auf 14 bis 21 Grad. Der Wind weht meist schwach, er kommt im Norden aus östlichen und sonst aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Dienstag fallen die Schauer in sich zusammen. Südlich der Donau und insbesondere an den Alpen hin kann es noch gebietsweise regnen. Sonst lockern die Wolken auf, dabei kann sich Nebel bilden. Die Luft kühlt sich auf 10 bis 4 Grad ab.

Am Dienstag startet der Tag recht freundlich mit nur wenigen Quellwolken. Im Tagesverlauf bilden sich Quellwolken und nachfolgend einzelne Schauer und Gewitter, die örtlich mit Starkregen einhergehen. Insgesamt zeigt sich die Sonne aber häufiger als am Vortag. Die Höchstwerte liegen, je nach Sonnenschein, zwischen 15 und 22 Grad. Es weht mäßiger, teils böiger Wind, in der Mitte und im Norden aus Nordost, im Süden aus Nord.
In der Nacht zum Mittwoch lassen die Schauer und Gewitter nach und die Wolken lockern auf. Bei schwachem bis mäßigem Nordostwind sinkt die Temperatur auf Tiefstwerte zwischen 10 und 5 Grad.

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach