Facebook Twitter

Vorhersage

Bericht
Offenbach, Dienstag, den 19.09.2017 | MSc.-Met. Thore Hansen

Im Westen zunehmend freundlich und wärmer

Am heutigen Dienstag sorgt ein in der oberen Atmosphäre noch vorhandenes Tief über Süddeutschland nochmals für wechselhaftes Wetter mit Schauern und einzelnen Gewittern.

Am östlichen Alpenrand regnet es sogar für längere Zeit, Schneefälle oberhalb rund 1500 m sind ein untrügliches Zeichen des voranschreitenden Herbstes. Im Norden Deutschlands dominiert dagegen trockenes Wetter, und vor allem dort lässt sich auch die Sonne blicken.


Wetterkarte


Mit 13 bis 18 Grad bleibt es eher kühl, an den Alpen sind im Dauerregen teils nicht mehr als 8 Grad drin. In der Nacht zum Mittwoch regnet es am Alpenrand weiter, sonst klingen Schauer und Gewitter ab, dafür bildet sich vor allem in Flussnähe wieder gebietsweise Nebel, ein weiteres Zeichen des Herbstes. Mit den Temperaturen geht es wie in den vergangenen Nächten wieder deutlich bergab, zweistellig bleiben sie nur direkt an Nord- und Ostsee.


Deutschland morgen


Am Mittwoch gewinnt allmählich ein Ableger des Azorenhochs QUEENA an Einfluss auf das Wettergeschehen in der Bundesrepublik. Die Schauer werden somit abseits der Küsten deutlich seltener und vor allem in Baden-Württemberg setzt sich mehr und mehr die Sonne in Szene. Auch der Dauerregen am Alpenrand findet im Tagesverlauf sein Ende. Nichts Neues gibt es dagegen bei den Temperaturen zu vermelden, maximal werden 13 bis 19 Grad erreicht. Erneut etwas kühler bleibt es am Fuße der Alpen.

Am Donnerstag lässt sich nach einer kalten Nacht, im Süden teils mit Bodenfrost, dann nach längerer Zeit tatsächlich wieder einmal von Hochdruckeinfluss sprechen. Vor allem im Südwesten des Landes scheint die Sonne ein Großteil der astronomisch möglichen 12 Stunden. Mehr Wolken zeigen sich nach Nordosten am Himmel, aber letztlich reicht es überall für die gerne genutzte Umschreibung "Mix aus Sonne und Wolken". Verbreitet bleibt es zudem trocken, nur im Osten kann ein kurzer Schauer nicht völlig ausgeschlossen werden. Mit den Temperaturen geht es etwas bergauf, entlang des Rheins erreichen sie wieder die 20-Grad-Marke.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Am Freitag setzt sich das freundliche Wetter im Süden und Westen nach Nebelauflösung fort. Im Osten ziehen dagegen dichtere Wolkenfelder durch, dort macht sich die Nähe zu tiefem Luftdruck über Osteuropa bemerkbar. Allmählich reagieren auch die Temperaturen etwas stärker auf den Sonnenschein, immerhin bis zu 22 Grad werden am Nachmittag in den Flusstälern Südwestdeutschlands erreicht. Der Wind spielt wie schon an den Vortagen keine große Rolle.
Der Blick auf das Wochenende zeigt eine Fortsetzung des etwas ungleichen Wetters. Während im Westen weiterhin häufig die Sonne scheint und diese die Temperaturen knapp über 20 Grad steigen lässt, driften in den Osten immer dichtere Wolken. Am Sonntag muss dort dann auch mit Regen gerechnet werden, mit 16 bis 20 Grad ist es zudem etwas kühler als im Westen.


Deutscher Wetterdienst

Bericht des Deutschen Wetterdienstes für Deutschland

vom 20.09.2017, 09:34 Uhr

[anzeigen]