02:02 MEZ | 27.01.2015 Wetterlexikon| Kontakt| Impressum| Datenschutz| Sitemap|
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Vorhersage

Bericht
Offenbach, Montag, den 26.01.2015

Wechselhafte, windige und winterliche Wetteraussichten

Nachdem uns Tief KURT am Wochenende mit Schneefällen bis ins Flachland vielerorts eine weiße Überraschung bescherte, startet die letzte Januarwoche im Norden und Westen Deutschlands bereits wieder mit Regen statt Schnee, mit grünen statt weißen Wiesen.

Wetterkarte


Am heutigen Montag übernimmt Tief LEONHARD mit Zentrum über dem Nordmeer die Wetterregie.

Seine Ausläufer greifen von Nordwesten her auf Deutschland über und erreichen bis auf den äußersten Osten und Südosten weite Teile des Landes. Weil dabei mildere Nordseeluft mit Temperaturen bis 7 Grad herangeführt wird, haben Schneeflocken in der Nordwesthälfte keine Überlebenschancen. Im Bergland, vor allem in einem Streifen vom Schwarzwald über den Odenwald bis zum Thüringer Wald können hingegen einige Zentimeter Neuschnee fallen. Dabei bleibt es grau in grau, nur am Alpenrand und in Sachsen zeigen sich ein paar Sonnenstrahlen.

In der kommenden Nacht erreichen die Schnee- und Regenfälle dann auch den Südosten und Osten, im Nordwesten hört es allmählich auf zu regnen. Vor allem im Schwarzwald kann man sich morgen Früh noch einmal über bis zu 15 cm Neuschnee freuen!


Am Dienstag gibt es eine vorübergehende Wetterberuhigung.

Leider geht diese nicht mit freundlichem und sonnigem Wetter einher (nur im Norden kämpft sich die Sonne mal durch die Wolken), dafür aber mit nur wenig Niederschlag. Im südlichen und östlichen Bergland schneit es hingegen weiter. Dabei klettert die Temperatur auf 2 bis 7 Grad, mit den höchsten Werten im Nordwesten.


Am Mittwoch kommt neuer Schwung in die Wetterküche.

Ein weiteres Frontensystem steht vor der Tür, das von Regen, Schnee und Wind begleitet wird. Das ändert allerdings weder an der Temperatur, noch an den dichten Wolken etwas. Wer genug von dem "Schmuddelwetter" hat, sollte gen Süden fahren: Am Alpenrand ist bei Sonnenschein (noch) nichts von den Niederschlägen zu spüren.


Nach der Wochenmitte nistet sich über Europa ein Tiefdruckwirbel ein, der kräftige Schneeschauer und viel Wind im Gepäck hat.

Vor allem an den Küsten und im Bergland werden Sturmböen erwartet, was in höheren Lagen zu Schneeverwehungen führen kann. Die Temperatur erreicht nicht mehr ganz so hohe Werte wie an den Vortagen: Maximal 5 Grad zeigt das Quecksilber-Thermometer an.


Ab dem kommenden Wochenende deutet sich dann bei weiter sinkenden Temperaturen eine Rückkehr der winterlichen Verhältnisse auch im Flachland an.



Das erklärt Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Deutscher Wetterdienst
Bericht des Deutschen Wetterdienstes für Deutschland
vom 27.01.2015, 01:35 Uhr

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