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Vorhersage

Bericht
Offenbach, Sonntag, den 22.01.2017 | MSc.-Met. Sebastian Schappert

Trotz vorübergehender leichter Störung weiterhin ruhiges Winterwetter

Der Schwerpunkt von Hoch "BRIGITTA" liegt aktuell über Rumänien und verlagert sich bis Montag zum Schwarzen Meer.

Aber auch weiterhin verbleibt Deutschland unter Hochdruckeinfluss. Entsprechend steht heute in weiten Teilen des Landes wieder ein sonniger Tag ins Haus. Nur im Norden macht sich noch etwas feuchtere Meeresluft bemerkbar, im Süden hält sich örtlich zäher Nebel. Dort ist es dann tagsüber meist bedeckt oder neblig-trüb, Niederschlag wird jedoch nicht erwartet. Im Erzgebirge frischt der Böhmische Wind auf und es muss mit frischen Böen gerechnet werden, die aber voraussichtlich nicht warnwürdig werden.
In der Nacht zum Montag bildet sich gebietsweise Nebel, sonst bleibt es klar und die Temperaturen sinken wieder teils in den mäßigen bis strengen Frostbereich.




Am Montag wird dann der Hochdruckeinfluss leicht gestört.

Ein kleinräumiges Tief, das sich lediglich in höheren Atmosphärenschichten durchsetzt und somit namenlos verbleibt, bringt von Nordwesten her dichte Bewölkung, die sich im Tagesverlauf bis in die Mittelgebirge ausbreitet. Niederschlag fällt dabei kaum. Örtlich kann es besonders in der Norddeutschen Tiefebene etwas Schneegriesel geben, vereinzelt ist auch gefrierender Sprühregen mit Glatteisbildung nicht ganz ausgeschlossen. Der Süden bleibt dagegen tagsüber meist neblig-trüb, lediglich die Berggipfel bekommen viel Sonne ab.

In der Nacht zum Dienstag erreichen die Niederschläge dann den Stau der nördlichen Mittelgebirge. Dort kann es dann auch geringe Neuschneemengen um 1 cm geben, sonst fällt vereinzelt etwas Schneegriesel und es muss erneut mit teils dichtem Nebel gerechnet werden.


Wetterkarte


Am Dienstag zieht das sogenannte Höhentief dann ab.

Tagsüber hält sich besonders im Norden und Osten meist dichte Bewölkung. Dabei werden allerdings keine signifikanten Niederschläge erwartet. Sonst ist es teils neblig-trüb, im Tagesverlauf kann sich im Westen und Süden stellenweise wieder häufiger die Sonne durchsetzen.
In den Folgetagen setzt sich das trockene Hochdruckwetter weiter fort und es kommt wieder häufiger und vor allem verbreiteter die Sonne zum Vorschein. Am Temperaturniveau wird sich nur wenig ändern. Tagsüber liegt die Temperatur meist im niedrigen einstelligen positiven Bereich, nur im Süden kommt es noch zu leichtem Dauerfrost. Nachts bleibt es im Norden bei leichtem, in der Mitte und im Süden bei mäßigem bis strengem Frost.


Deutscher Wetterdienst

Bericht des Deutschen Wetterdienstes für Deutschland

vom 22.01.2017, 18:47 Uhr

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