21:52 MESZ | 30.09.2014 Wetterlexikon| Kontakt| Impressum| Datenschutz| Sitemap|
Facebook Twitter

Vorhersage

Bericht
Offenbach, Dienstag, den 30.09.2014

Kurze Pause für den Spätsommer.

Aktuell ist Deutschland von drei ausgeprägten Hochdruckgebieten umgeben.

Nördlich von uns befindet sich Hoch LUTZ mit Zentrum über Skandinavien. Ihm stehen gleich zwei Hochdruckgebiete gegenüber. Zum einen Hoch KIERON, das sich von Frankreich über Italien bis in die Türkei erstreckt und sich langsam weiter in Richtung Osten verlagert. Westlich von KIERON steht bereits Hoch MARIO in den Startlöchern. Das Zentrum dieses Hochs liegt zurzeit über dem Norden Spaniens.

Wetterkarte


Trotz dieser Hochdruckgebiete kommt es heute in unserem Bereich zu keinem störungsfreien und spätsommerlichen Wetter. Schuld daran ist ein kleines Tief über der Nordsee, das sich zwischen diese drei Hochs geschoben hat. Folglich sorgt dieses Tief mit seinen Ausläufern vorübergehend für einen wolkigen und wechselhaften Wettercharakter.

Diese Druckverteilung sorgt heute im Norden und Nordosten für schauerartigen Regen, wobei auch einzelne Gewitter mit Starkregen möglich sind.

Auch im Süden treten einzelne Schauer auf, die sich allmählich bis in die Mitte Deutschlands ausweiten. Die größten Chancen auf etwas Sonnenschein gibt es im Westen. Dort bleibt es auch weitestgehend trocken. Trotz der starken Bewölkung erwärmt sich die Luft auf 17 bis 22 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch verlagern sich die Niederschläge weiter ostwärts, sodass dann lediglich von der Ostsee bis zum Erzgebirge und im Südosten letzte Schauer oder Gewitter auftreten. In den westlichen Landesteilen lockern die Wolken gebietsweise auf. Örtlich kann sich wiederum dichter Nebel bilden.

Am Mittwoch wird der äußerste Osten sowie der Süden weiterhin von den Ausläufern des Tiefs über der Nordsee beeinflusst.

In diesen Gebieten muss mit weiteren Schauern und einzelnen Gewittern gerechnet werden. In der Westhälfte bleibt es zunächst trocken mit häufigem Sonnenschein. Im weiteren Tagesverlauf greift jedoch schon der nächste Tiefausläufer auf den Nordwesten über. Dieser ist jedoch nur schwach ausgeprägt und führt lediglich zu leichtem Regen im Nordseeumfeld, der sich allmählich weiter landeinwärts ausweitet. Die Höchstwerte liegen bei 16 bis 22 Grad.

Am Donnerstag scheint im Küstenumfeld häufig die Sonne.

Auch im Südwesten und Süden setzt sich nach Nebelauflösung die Sonne mehr und mehr durch. Das am Vortag von Nordwesten hereinziehende Frontensystem, kommt nun über der Mitte Deutschlands zu liegen. Dieses Frontensystem ist jedoch kaum noch wetteraktiv. So kann es bei starker Bewölkung in einem Streifen von NRW bis nach Vorpommern noch einzelne kurze Schauer geben. Die Temperatur klettert auf 16 bis 21 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten.

Am Freitag ist es nach Nebelauflösung unter weiterem Hochdruckeinfluss vielfach sonnig und trocken.

Die Temperatur steigt auf Werte zwischen 15 und 21 Grad.



Das erklärt M.Sc.-Met. Andreas Würtz von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach
zum Wetter der kommenden Tage.


Deutscher Wetterdienst
Bericht des Deutschen Wetterdienstes für Deutschland
vom 30.09.2014, 19:37 Uhr

[anzeigen]