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Klima aktuell

Deutschlandwetter im August 2017

Insgesamt war der August 2017 in Deutschland recht warm, allerdings mit einem kühleren Norden und zum Teil heißen Süden. Hier gab es auch zum Teil heftige Gewitter, die von schweren Stürmen begleitet wurden. In ganz Deutschland gab es ca. 10 % mehr Niederschläge als die vieljährigen Mittelwerte bei einem leichten Überschuss an Sonnenstunden.

Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 17,9°C. Gegenüber dem langjährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um 0,4 K zu warm, im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 war er +1,4 K zu warm. Damit ordnet sich der August 2017 als 18.-wärmster Augustmonat seit 1901 und als 20.-wämster August seit 1881 als zu warmer Monat in die jeweiligen Monatsrangfolgen ein.

Im Gebietsmittel wurde für Deutschland eine monatliche Niederschlagshöhe von 85,6 mm gemessen. Das sind 8,0 mm oder 10,3 % mehr als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und 8,4 mm oder 10,9 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Der August 2017 war damit der 45.-feuchteste August in Deutschland seit 1901 und der 51.-feuchteste seit 1881. Der August 2017 ordnet sich damit unter den mittleren Monaten in die Rangfolge ein.

Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 206,5 Stunden. Das sind 0,3 Std. oder 0,1 % mehr als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 7 Std. oder 3,5 % mehr als im Mittel der Jahre 1961-1990. Damit ordnet sich der August als 31.-sonnenscheinreichster Monat seit 1951 in den Bereich der mittleren Monate ein.



Quelle: Deutscher Wetterdienst