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Klima aktuell - Juli 2015

Temperatur Juli 2015 Der Juli 2015 ist im Flächenmittel für Deutschland deutlich zu warm ausgefallen. Dabei ist für die Temperaturanomalie ein Nord-Süd-Gradient zu erkennen. Während im Norden die Temperaturanomalien je nach verwendeter Referenzperiode leicht unterhalb (1981-2010) bzw. oberhalb (1961-1990) der vieljährigen Mittel lagen, war es im Süden mehr als +3 K (1981-2010) bzw. +4 K (1961-1990) zu warm. Der Juli begann mit einer extremen Hitzewelle, die ihren Höhepunkt am 4. und 5. Juli erreichte. Am 5. Juli wurde an der DWD-Station in Kitzingen ein neuer Temperaturrekord mit 40,3°C gemessen. Nach einer kurzen Abkühlung folgte ab der Monatsmitte die zweite Hitzewelle. Der Monatsausklang gestaltete sich eher kühl. Der Juli 2015 ist der sechste Monat in Folge, der zu trocken ausfällt. Während im Norden das Monatssoll des Niederschlags meist erreicht oder sogar deutlich übertroffen wurde, fiel zwischen Main und Alpenraum nur die Hälfte des normalen Niederschlags. Besonders im Raum Saarland, Rheinland-Pfalz, Südhessen, nördliches Baden-Württemberg und Unterfranken ergibt sich über die letzten Monate ein extremes Niederschlagsdefizit. In den letzten 6 Monaten sind in dieser Region gebietsweise weniger als 50 % des normalen Niederschlags gefallen. Nur im Norden wurde das Sonnenscheinsoll nicht erreicht. Besonders viele Sonnenscheinstunden wurden in Baden-Württemberg und Bayern beobachtet.

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