Vorhersage
Heute vielfach leichter Schneefall. In den kommenden Tagen im Westen und SĂŒdwesten eher wechselhaft und mild, im Nordosten und Norden eher wenig Niederschlag oder trocken und zunehmend kĂ€lter.
Aktuell befindet sich SĂŒd- und Westdeutschland im Einflussbereich von Tief NORMA, das sich von Nordostitalien ostwĂ€rts verabschieden wird.
Es macht Platz fĂŒr die vom Nordatlantik fleiĂig produzierten Tiefdruckgebiete, die nachfolgend zeitweise bis Westeuropa vordringen und ihre schwĂ€cher werdenden AuslĂ€ufer in den SĂŒden und Westen von Deutschland lenken. Hoch DANIEL sitzt ĂŒber Fennoskandien und blockt das Vordringen der Tiefs weiter nach Osten ab. Bis Anfang kommender Woche rutscht das Hoch Richtung Baltikum. An seiner SĂŒdwestflanke dringt kalte Festlandsluft in den Nordosten Deutschlands, wĂ€hrend in den SĂŒdwesten milde und feuchte Meeresluft einflieĂt. Diese GegensĂ€tze verstĂ€rken sich bis zum Beginn kommender Woche.
Auch heute dominieren Wolken den Blick in den Himmel. ZunĂ€chst schneit es verbreitet in SĂŒd- und Westdeutschland und sorgt fĂŒr entsprechende GlĂ€tteverhĂ€ltnisse auf Wegen und Fahrbahnen. Diese NiederschlĂ€ge schwĂ€chen sich ab und verlagern sich im Tagesverlauf in die Mitte, zum SpĂ€tabend auch in den Norden. Die andauernde Zufuhr milder Luftmassen in den SĂŒdwesten lassen die NiederschlĂ€ge dort in Regen ĂŒbergehen. Von milder Luft kann man im Nordosten nur trĂ€umen. Bleibt es dort durch das blockierende Hoch zwar meist trocken, verharrt die Temperatur auch tagsĂŒber oft im leichten Frostbereich. Dies wird durch einen kalten Ostwind verstĂ€rkt, der besonders an der KĂŒste auffrischt. In der Nacht zum Freitag nehmen die NiederschlĂ€ge ab. Frost, die immer wiederkehrende GlĂ€tte, sei es durch den Neuschnee oder gefrierende RestnĂ€sse, sowie Nebel im SĂŒdwesten vervollstĂ€ndigen das winterliche Repertoire.
Am Freitag zeigt sich die Sonne zumindest gebietsweise. Die höchste Wahrscheinlichkeit fĂŒr Sonnenschein besteht im Alpenraum. Die zweite Region, die sich ĂŒber Sonnenschein freuen darf, ist der Westteil des Landes. Ansonsten wird es ein weiteres Mal wolkig, in der Nord- und OsthĂ€lfte beliebt es ganztags unter tiefen Wolken grau. Dort fallen auch einige Schneeflocken. Sonst bleibt es öfter trocken. Das nĂ€chste, wenn auch schwache Niederschlagsgebiet erreicht im Tagesverlauf den SĂŒdwesten und bringt Regen. Dort bleibt es mild, wĂ€hrend der Dauerfrost im Nordosten und Norden andauert. An den KĂŒsten frischt der Wind aus Ost bis SĂŒdost weiterhin böig auf. In der Nacht zum Samstag weiten sich die NiederschlĂ€ge vom SĂŒdwesten aus etwas nordöstlich aus. Als Regen fallend, kann dieser dabei örtlich auf den kalten Böden gefrieren und zu Glatteis fĂŒhren.

Zum Start in das Wochenende zeichnet sich in der OsthĂ€lfte weiterhin ĂŒberwiegend trockenes, in der WesthĂ€lfte leicht wechselhafteres Wetter ab. Dabei kĂ€mpft sich die Sonne jedoch zumindest stellenweise durch die Wolkendecke. Am leichtesten hat sie es im Alpenraum. Die GegensĂ€tze in der Temperaturversteilung verstĂ€rken sich sogar: Der Nordosten kann sich vom Dauerfrost nicht lösen und in Vorpommern rutscht das Thermometer sogar tagsĂŒber in mĂ€Ăigen und nachts in den strengen Frostbereich ab. Bei andauerndem kalten Ost- bis SĂŒdostwind sind dicke Winterjacken vonnöten. Ganz anders prĂ€sentiert sich der Westen und SĂŒdwesten. Dort bleibt es mild und am Rhein nachts frostfrei. Am Sonntag können am Oberrhein zweistellige Plusgrade erreicht werden.
Auch zu Beginn der neuen Woche bleibt diese Wetterkonstellation bestehen, zur Wochenmitte deutet sich im Nordosten eine Milderung an.
Wetter- und Warnlage fĂŒr Deutschland
am Donnerstag, 29.01.2026, 10:30 Uhr






