Facebook Twitter

Vorhersage

Bericht
Offenbach, Sonntag, den 25.01.2026 | Dr. rer. nat. Markus Übel

Brisante Wetterlage in der kommenden Nacht sowie am Montag tagsĂŒber

Eine brisante Wetterlage steht uns bevor.

DafĂŒr verantwortlich ist ein Tief, das in der Nacht und bis zum morgigen Montag ausgehend von den Alpen bis in den Nordosten Deutschlands zieht. Es hat jede Menge Schnee im GepĂ€ck, der sich am heutigen Nachmittag von den Alpen ausgehend in einem breiten Streifen bis morgen nach Norden ausweitet. Dabei kommen verbreitet Neuschneemengen zwischen 5 und 10 cm, stellenweise auch um 15 cm innerhalb von 12 Stunden zusammen. Vor allem im östlichen Baden-WĂŒrttemberg bis ins westliche und nördliche Franken sind stellenweise auch 15 bis 25 cm Neuschnee möglich. Dabei muss im morgendlichen Berufsverkehr teils mit erheblichen Behinderungen durch schneebedeckte Straßen gerechnet werden, von denen auch Autobahnen und grĂ¶ĂŸere Bundesstraßen betroffen sein werden.
Zudem kann es zu BeeintrĂ€chtigungen im Schienenverkehr und im ÖPNV kommen.


Wetterkarte


Im Osten, etwa in einem Streifen vom Erzgebirge ĂŒber Brandenburg und Berlin bis nach Vorpommern fĂ€llt ab dem Abend hingegen Regen, der auf den gefrorenen Böden zu gefĂ€hrlichem Glatteis fĂŒhren dĂŒrfte. Dabei ist mit spiegelglatten Straßen und Gehwegen zu rechnen. ZunĂ€chst setzt der gefrierende Regen in Sachsen ein, wobei sich mit einer Milderung in der zweiten NachthĂ€lfte die GlĂ€ttesituation langsam wieder etwas entspannen könnte. Ab dem spĂ€teren Abend sind dann auch Brandenburg und Berlin betroffen und die Glatteissituation dauert dort bis in den morgendlichen Berufsverkehr hinein an. Etwa ab Mitternacht ist auch Vorpommern betroffen.


Deutschland morgen


Am morgigen Montag tagsĂŒber schneit es gebietsweise leicht bis mĂ€ĂŸig weiter, im Norden kann es auch noch teils krĂ€ftig schneien, sodass weiterhin SchneeglĂ€tte zu erwarten ist. Auch im Nordosten geht der anfangs gefrierende Regen in Schnee ĂŒber, sodass auch dort einige Zentimeter Neuschnee möglich sind.

Weitgehend verschont bleibt hingegen der Westen. Etwa westlich des Rheins werden kaum NiederschlĂ€ge vorhergesagt. Dort ist es mit 2 bis 5 Grad, am Oberrhein sogar 7 Grad, auch am mildesten. Auch sĂŒdlich der Donau werden deutliche Plusgrade zwischen 2 und 5 Grad erwartet. In den ĂŒbrigen Landesteilen klettern die Temperaturen hingegen nur auf -1 bis +2 Grad.

In der Nacht zum Dienstag schneit es gebietsweise weiter. Allerdings lĂ€sst die IntensitĂ€t allmĂ€hlich nach. Im Westen und SĂŒden bleibt es weitgehend trocken. Bei frostigen Temperaturen muss aber weiterhin mit GlĂ€tte durch Schnee, Schneematsch und gefrierende NĂ€sse gerechnet werden.

Nach einer kurzen Wetterberuhigung kommen am Dienstag nachmittags von Westen her schon die nĂ€chsten NiederschlĂ€ge auf. Diese fallen meist als Regen und nur in den höheren Lagen als Schnee. Das liegt daran, dass es im Westen mit 3 bis 6 Grad recht mild wird. Weiter östlich ist es mit 0 bis 3 Grad kĂ€lter. Vor allem in der Nacht zum Mittwoch wird es dann wieder brenzlich, wenn die RegenfĂ€lle ostwĂ€rts in Richtung kĂ€lterer Luft vorankommen. Dann ist erneut mit gefĂ€hrlichem Glatteis durch gefrierenden Regen zu rechnen. FĂŒr Details ist es aktuell aber noch zu frĂŒh.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Auch im weiteren Verlauf der Woche bleibt das SĂŒdwest-Nordost-TemperaturgefĂ€lle erhalten. Genau genommen nehmen die Temperaturkontraste sogar noch zu. WĂ€hrend im SĂŒdwesten entlang des Oberrheins am Freitag bis zu 10 Grad erreicht werden, sickert im Nordosten eher wieder etwas kĂ€ltere Luft ein. Dort gehen die Temperaturen sogar wieder in den leichten Dauerfrost. Dabei bleibt es unbestĂ€ndig. In der NordosthĂ€lfte fĂ€llt dabei ĂŒberwiegend Schnee, in der SĂŒdwesthĂ€lfte meist Regen.



Wetter- und Warnlage fĂŒr Deutschland

am Sonntag, 25.01.2026, 10:30 Uhr

[anzeigen]