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Vorhersage

Bericht
Offenbach, Sonntag, den 01.02.2026 | M.Sc.-Met. Nico Bauer

Große Temperaturgegensätze, vor allem am Dienstag stellenweise Glatteisgefahr!

Der Februar startet mit einem starken Temperaturgefälle von Südwest nach Nordost.

Während im Nordosten weiterhin Dauerfrost herrscht, in Odernähe sogar mäßiger Dauerfrost, steigen die Temperaturen am Rhein auf Spitzenwerte zwischen 7 und 11 Grad an. An der Grenze zur kalten Luft fällt im Nordwesten heute stellenweise gefrierender Regen mit Glättegefahr. Sonst gibt es im Südwesten und der Mitte vereinzelt ein paar Schneeflocken oder etwas Sprühregen. Für alle Sonnenliebhaber stehen die Chancen im südlichen Bergland, in Alpennähe, sowie im äußersten Nordosten am besten. In der letztgenannten Region wird aber trotz Sonnenschein dicke Winterkleidung empfohlen. Denn zu der eisigen Kälte kommt in Ostseenähe auch noch ein böiger Wind dazu, sodass sich das ganze fast schon wie in Sibirien im Winter anfühlt.


Wetterkarte


Am Montag gibt es wiederum im Nordosten sowie ganz im Süden zeitweise etwas Sonne. Ansonsten ist der Himmel meist wolkenverhangen. Im Westen fallen hier und da auch ein paar Tropfen. Im äußersten Nordwesten kann dieser auch gefrieren. Das Temperaturgefälle bleibt uns erhalten. Die Spanne bei den Höchstwerten liegt zwischen -8 Grad an der Oder und +11 Grad entlang des Oberrheins. Dazu weht an den Küsten weiterhin ein stark böiger Wind aus südöstlichen Richtungen.

Am Dienstag ist es östlich der Elbe und in Alpennähe zeitweise sonnig und trocken. Sonst zieht von Südwesten Niederschlag auf. Dabei fällt im Südwesten Regen, im Übergangsbereich teils gefrierender Regen mit Glatteisgefahr und nach Norden hin im Tagesverlauf auch mehr und mehr Schnee. Auf den Straßen gilt in diesen Regionen entsprechende Vorsicht! Die Temperaturverteilung sieht ähnlich wie an den Vortagen aus, wobei es im Nordosten zumindest eine leichte Frostabschwächung gibt.

Zum Mittwoch ziehen die Niederschläge dann nach Norden ab. Anfangs gibt es im Norden noch stellenweise gefrierenden Regen und Schnee. Nach Süden hin ist es vorübergehend trocken, bevor im Laufe des Tages von Südosten neue Niederschläge aufkommen. Dies fallen voraussichtlich aber meist als Schnee. Lediglich im Südosten ist anfangs auch Regen mit dabei. Örtlich besteht auch die Gefahr vor gefrierenden Regen.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Und auch im weiteren Wochenverlauf geht es nach derzeitigem Stand wechselhaft weiter. Dabei ist stellenweise weiterhin mit Glätte durch Schnee oder gefrierenden Regen zu rechnen. Dem Winter geht also auch im Februar nicht so schnell die Puste aus.



Wetter- und Warnlage für Deutschland

am Sonntag, 01.02.2026, 10:30 Uhr

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