Vorhersage
Wechselhaft mit Schauern und Gewittern, im Süden teils regnerisch. Mäßig warm, teils kühl.
Ein Tiefdruckkomplex namens ROSI liegt mit mehreren Kernen über Nord- und Nordwesteuropa.
Mit einer westlichen bis nordwestlichen Grundströmung gelangt eine kühlere, subpolare Luftmasse nach Deutschland. Das Wetter gestaltet sich unter Tiefdruckeinfluss damit aktuell insgesamt wechselhaft mit Schauern und lokalen Gewittern, am Alpenrand bzw. südlich der Donau teils auch anhaltend regnerisch und nur mäßig warm, teils gar kühl.
Insbesondere in Alpennähe wird es ungemütlich: Dort regnet es zunächst bis in die Nacht zum Donnerstag häufig bzw. anhaltend, zeitweise auch intensiver. Ab der kommenden Nacht zum Mittwoch sinkt zudem die Schneefallgrenze auf etwa 2000 m, teilweise auch etwas darunter. Vorübergehend muss also durchaus mit Schnee in "wanderrelevanten Höhen" der Alpen gerechnet werden. Im Laufe des Freitages steigt die Schneefallgrenze allmählich wieder in Richtung 3000 m und am Wochenende weiter an.

Zum Ende der Woche steigt von Südwesten voraussichtlich der Luftdruck an. Damit verbunden kann mit einer Wetterberuhigung, zurückgehender Niederschlagsneigung, zunehmenden Sonnenanteilen und einem ansteigenden Temperaturniveau gerechnet werden. Auch sommerliche Höchsttemperaturen von über 25 Grad sind dann wahrscheinlich wieder zu erwarten. Wie weit sich das "Sommercomeback" bis in den Norden und Nordosten fortsetzt, bleibt noch abzuwarten.
Wetter- und Warnlage für Deutschland
am Dienstag, 09.06.2026, 20:00 Uhr




