In der Osthälfte sonnig und sehr warm, im Westen später aufkommende
Schauer und Gewitter.
Wetter- und Warnlage:
Heute ist noch vielfach Hochdruckeinfluss wetterwirksam. In den
westlichen Landesteilen macht sich von Frankreich kommend eine erste
Störung bemerkbar. In den Folgetagen breiten sich feuchte Luftmassen
und Tiefdruckeinfluss ostwärts aus.
GEWITTER:
Heute Nachmittag und am Abend kommt es im Westen und Nordwesten zu
einzelnen Gewittern. Dabei sind neben Starkregen um 15 l/qm, vor
allem Hagel bis 2 cm und Sturmböen (Bft 8/9, 60 bis 80 km/h) möglich.
Einzelne schwere Sturmböen (Bft 10, um 90 km/h) sind bei stärkeren
Entwicklungen nicht ganz ausgeschlossen.
Am späten Abend fallen die Gewitter wieder in sich zusammen.
Am Sonntag bilden sich in den Nachmittagsstunden im Nordwesten des
Landes neue Gewitter, die sich am Abend und in der Nacht auf Montag
ostwärts über dem gesamten Norden ausbreiten. Erneut sind vor allem
Sturmböen und Hagel Begleiterscheinungen, aber auch markanter
Starkregen bis 25 l/qm in 1 h ist möglich.
Auch im Schwarzwald und in den Alpen sind nachmittags und am Abend
einzelne starke Gewitter nicht ausgeschlossen.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute im Westen und Nordwesten zunehmend bewölkt, sonst verbreitet
sonnig und trocken. Ab dem frühen Nachmittag im Westen und Nordwesten
aufkommende Schauer und einzelne, teils kräftige Gewitter.
Höchstwerte 25 bis 29 Grad, im äußersten Nordwesten kühler, an den
Küsten bei auflandigem Wind kaum 20 Grad. Von Gewitterböen abgesehen
schwacher bis mäßiger Wind aus Süd bis Südost, im Westen zunehmend
aus Südwest.
In der Nacht zum Sonntag im Osten und Südosten noch gering bewölkt,
sonst wolkig, im Westen und Norden einzelne Schauer und Gewitter.
Tiefstwerte zwischen 14 Grad am Niederrhein und bis 4 Grad im
Südosten Bayerns.
Am Sonntag wechselnd bewölkt, von der Lausitz bis nach Niederbayern
und ins östliche Oberbayern noch länger sonnig. Im Nordwesten
gebietsweise Schauer und Gewitter, nachmittags und abends teils
kräftig. Auch im Südwesten, im westlichen und zentralen
Mittelgebirgsraum sowie in der Norddeutschen Tiefebene einzelne
Schauer und Gewitter. Höchstwerte in der Westhälfte 19 bis 26 Grad,
in der Osthälfte 25 bis 29 Grad. Schwacher bis mäßiger, im Westen und
Nordwesten auch stark böiger Wind, überwiegend aus Südwest.
In der Nacht zum Montag wolkig bis stark bewölkt und vor allem im
Norden und Nordwesten weitere Schauer. Nach Südosten zu teils klar.
Tiefstwerte 13 bis 7 Grad. Nachlassender Wind.
Am Montag wechselnd bewölkt. Vor allem am Nachmittag vorwiegend in
einem breiten Streifen von der westlichen Mitte bis nach
Nordbrandenburg Schauer und Gewitter. Im Südosten und in der Lausitz
auch längere sonnige Abschnitte und noch überwiegend trocken. Im
Nordwesten nur 13 bis 19 Grad, sonst 19 bis 25 Grad, mit den höchsten
Werten im Südosten. Schwacher, im Norden und Osten auch mäßiger und
böiger Wind aus West bis Nordwest.
In der Nacht zum Dienstag im Norden und Nordwesten oft trocken mit
Auflockerungen bei 6 bis 2 Grad, Gefahr von Frost in Bodennähe. Sonst
vor allem in der Mitte weitere schauerartige Niederschläge und
einzelne Gewitter bei 13 bis 6 Grad.
Am Dienstag im Norden vielfach freundlich mit längerem Sonnenschein
und trocken. Von der Mitte bis in den Süden oft stärker bewölkt. Über
den mittleren Landesteilen länger andauernde und teils stärkere
Niederschläge, vereinzelt gewittrig durchsetzt. Im Süden anfangs noch
längere sonnige Abschnitte, ab dem Nachmittag auch dort teil starke
Gewitter. Maxima in der Nordhälfte 13 bis 19 Grad, in der Südhälfte
18 bis 23 Grad. Bei Dauerregen in der Mitte teils nur 10 Grad.
Schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen.
In der Nacht auf Mittwoch über den mittleren Landesteilen weiter,
teils kräftige Niederschläge. Im Süden teils starke Gewitter, zum
Alpenrand zurückziehend. Im Norden bei größeren Auflockerungen
trocken. Dort 7 bis 3 Grad und örtlich Frost in Bodennähe. Sonst 13
bis 7 Grad.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl. Met. Christian Herold