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29. Mai 2012 | Dipl.-Met. Torsten Walter/Helmut Malewski

Wie der Anfang, so das Ende!

Viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen - damit ist es nun vorerst vorbei
Viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen - damit ist es nun vorerst vorbei


Nachdem uns die Natur in großen Teilen Deutschlands ein überaus
freundliches Pfingstwetter beschert hatte, sind die kühlen und
regnerischen Tage des Monatsbeginns schon rasch in Vergessenheit
geraten.
Oder können sie sich noch an die Höchsttemperaturen Anfang Mai 2012
erinnern? Dabei ist es noch nicht einmal 4 Wochen her.

Der Wonnemonat begann zwar mit eher sommerlichen Werten, aber ab dem
4. Mai setzte sich von Norden her in ganz Deutschland wieder Kaltluft
durch. Diese hatte zur Folge, dass die Tageshöchsttemperaturen
vielfach unter die 20 Grad - Marke, zum Teil sogar unter 15 Grad
fielen.
Auch in den Nächten wurde es richtig kalt. Im Zeitraum um die
Eisheiligen (zwischen dem 12. und 15. Mai) gab es verbreitet sogar
noch einmal Luftfrost.

Davon war am Pfingstwochenende aber nur wenig zu spüren. Bei
Sonnenschein und Höchsttemperaturen von zum Teil mehr als 25 Grad
kamen eher sommerliche Gefühle auf.

Damit ist aber jetzt Schluss. Schon am heutigen Dienstag ist im
Norden Deutschlands die Wärme passe. Viele Wolken, ein zum Teil
stürmischer Nordwestwind und nur noch Temperaturen in der Frühe bei
12 Grad ließen manchen Frühaufsteher eher frösteln.

Und das ist erst der Anfang. In den nächsten Tagen wird nämlich
polare Meeresluft angezapft, die bis in den Süden Deutschlands
vordringen wird. Spätestens am Donnerstag ist es auch dort vorbei mit
dem Grillwetter.
Wind, Regen und Höchsttemperaturen deutlich unter 20 Grad sind dann
an der Tagesordnung. Schaut man sich die mittelfristige Entwicklung
an, so bleibt diese kühle und unbeständige Witterungsphase auf jeden
Fall über das kommende Wochenende hinaus erhalten.

Aber nicht verzagen. Auch das regnerische und kühle Wetter hat seine
positiven Seiten. Nach der Trockenheit der letzten Tage wird sich die
Natur über den Regen freuen und das Wachstum der Pflanzen fördern.


© Deutscher Wetterdienst

Bild: Manuel Schlarmann / pixelio.de